Beendigung des Arbeitsverhältnis durch Kündigung

Wir beraten Sie rund um das Thema Kündigung im Arbeitsrecht. Es gibt Situationen bei denen ein bestehendes Arbeitsverhältnis beendet werden muss. Dies ist einseitig durch den Ausspruch einer Kündigung möglich. Das bedeutet, dass für die Wirksamkeit nicht die Mitwirkung des anderen Vertragspartners erforderlich ist. Die Kündigung muss dem anderen Vertragspartner lediglich wirksam zugehen. Es gibt verschiedene Arten von Kündigungen.

Zu beachten ist, ob die Kündigung vom Arbeitgeber oder Arbeitnehmer ausgesprochen wird. In der täglichen Praxis beraten wir Arbeitgeber, die eine Kündigung aussprechen wollen sowie Arbeitnehmer, die eine Kündigung erhalten haben.

Sollten Sie als Arbeitnehmer eine Kündigung erhalten haben, so stimmen Sie bitte umgehend einen Termin mit Rechtsanwalt Dr. Drees ab, da nach dem Zugang der Kündigung bei Ihnen eine Frist beginnt zu laufen. Wird binnen drei Wochen nach Zugang der Kündigung keine Kündigungsschutzklage beim zuständigen Arbeitsgericht erhoben, so wird die Kündigung wirksam, auch wenn keine Kündigungsgründe bestanden haben.

Was gibt es für Arten von Kündigungen?

Kündigung ist nicht gleich Kündigung. Es gibt verschiedene Arten von Kündigungen:

  • Änderungskündigung
  • Beendigungskündigung

Man unterscheidet bei einer vom Arbeitgeber ausgesprochenen Kündigung auch, aus welchem Grund sie erfolgt ist. Der Gesetzgeber hat hierzu in § 1 Kündigungsschutzgesetz (KSchG) eine Definition vorgenommen.

Nachfolgend stellen wir die drei Bereich vor, aus denen sich die häufigsten Gründe einer arbeitgeberseitigen Kündigung ergeben:

  • verhaltensbedingte Gründe,
  • personenbedingte Gründe,
  • betriebsbedingte Gründe.

Damit die besonderen Schutzvorschriften des Kündigungschutzgesetzes Anwendung finden, müssen jedoch zwei Voraussetzungen vorliegen. Sollten dies nicht gegeben sein, z. B. im Fall eines Kleinbetriebes, genießt der Arbeitnehmer den Schutz des Kündigungsschutzgesetzes nicht. Eine vom Arbeitgeber ausgesprochene Kündigung ist in diesem Fall lediglich aus mögliche Willkür überprüfbar.

Damit der Arbeitnehmer in den Anwendungsbereich des Kündigungschutzgesetzes fällt, muss er

  • mindestens sechs Monate beim Arbeitgeber ohne Unterbrechung beschäftigt sein (Wartezeit)
  • und das Unternehmen mehr als 10 Mitarbeiter zählen, § 23 KSchG.

Je nach Bereich der Kündigung werden an die Wirksamkeit der Kündigung verschiedene Voraussetzungen geknüpft. In diesem Zusammenhang ist es sehr wichtig den gesamten Sachverhalt zu kennen.

Form der Kündigung

Der Gesetzgeber hat für die Form der Kündigung eine Regelung in § 623 BGB getroffen. Sie bedarf der Schriftform. Ausdrücklich ausgeschlossenen ist die elektronische Form (z. B. E-Mail).

 

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